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Lissi liebt: Onigirazu – vegetarische Sushi-Sandwiches

Angeblich wurden die Sushi-Sandwiches, auf Japanisch „Onigirazu“ genannt, von einer Mutter erfunden, die keine Zeit hatte jeden Morgen für ihre Kinder Sushi zu rollen. Geniale Idee finde ich, denn die Sandwiches gehen super schnell und schmecken irre gut.

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Der perfekte Snack: selbstgemachte vegetarische Sushi-Sandwiches.

Der Moment, wenn sich im Mund der Geschmack von würzigen Algen, frischer Avocado und saftigem Reis vermischen, dafür liebe ich Sushi! Leider kostet richtig gutes Sushi in München ein kleines Vermögen und um Sushi selber zu machen, fehlt mir oft die Zeit. Da kommt mir dieser Trend schon sehr gelegen: Onigirazu. Die Sushi-Sandwiches gehen schnell, schmecken fantastisch und können nach Belieben belegt werden. Meine zwei liebsten Rezepte und wie man die Sushi-Sandwiches am besten faltet, verrate ich euch hier.

1. Onigirazu mit Avocado, Räuchertofu und Sproßen:

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Onigirazu selber machen? Kein Problem! So belegt ihr die Sushi-Sandwiches richtig.

Zutaten für 4 Onigirazu mit Avocado, Räuchertofu und Sproßen:

1 Tasse Sushi- oder Risotto-Reis
Salz
Etwas Reisessig und Zucker (optional)
125 g Räuchertofu
1 Avocado
1 Zitrone
1 Handvoll rote Sprossen
4 Nori-Blätter

Und so werden die Sushi-Sandwiches gemacht:

  1. Reis in der doppelten Menge Wasser mit etwas Salz kochen, bis er weich und das komplette Wasser aufgezogen ist.
  2. Den Reis dann mit 2 TL Reisessig und einer Prise Zucker vermengen. Dann abkühlen lassen.
  3. Räuchertofu in Scheiben schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl kross braten.
  4. Avocado halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden.
  5.  Zitrone auspressen und Avocadoscheiben mit dem Saft beträufeln.
  6. Sprossen waschen und abtropfen lassen.
  7. 1 Nori-Blatt mit der rauen Seite nach oben auf ein großzügiges Stück Frischhaltefolie legen.
  8. 1,5 EL Reis zu einem Rechteck platt drücken und in die Mitte legen, sodass die Reisecken zu der Mitte der Blattseiten zeigen (siehe Bild).
  9. Nacheinander Avocadoscheiben, Räuchertofu und Sprossen darauf stapeln. Mit einer Lage Reis abschließen.
  10. Nun die jeweils gegenüberliegenden Ecken des Nori-Blatts zu einem Paket einschlagen.
  11. Gegebenenfalls das Papier mit etwas Wasser befeuchten, damit es besser klappt.
  12. Vor dem Servieren einmal in der Mitte durchschneiden.

2. Onigirazu mit Süßkartoffeln, Spinat und Roter Bete:

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Sushi-Sandwiches falten will gelernt sein. Aber bei jedem Mal wird es einfacher.

Zutaten für 4 Onigirazu mit Süßkartoffeln, Spinat und Roter Bete:

1 Tasse Sushi- oder Risotto-Reis
Salz
Etwas Reisessig und Zucker – optional
½ Süßkartoffel
1 Handvoll junge Spinatblätter
1 rote Bete (vorgegart)
4 Nori-Blätter

Und so werden die Sushi-Sandwiches gemacht:

  1. Reis in der doppelten Menge Wasser mit etwas Salz kochen, bis er weich und das komplette Wasser aufgezogen ist.
  2. Optional mit 2 TL Reisessig und einer Prise Zucker vermengen. Dann abkühlen lassen.
  3. Süßkartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Diese kurz in kochendem Wasser bissfest garen.
  4. Spinatblätter waschen und abtropfen lassen.
  5. Rote Bete erst in Scheiben, dann in kleine Stifte schneiden.
  6. 1 Nori-Blatt mit der rauen Seite nach oben auf ein großzügiges Stück Frischhaltefolie legen.
  7. 1,5 EL Reis zu einem Rechteck platt drücken und in die Mitte legen, sodass die Reisecken zu der Mitte der Blattseiten zeigen (siehe Bild).
  8. Nacheinander Süßkartoffelscheiben, Spinatblätter und Rote-Bete-Stifte darauf stapeln. Mit einer Lage Reis abschließen.
  9. Nun die jeweils gegenüberliegenden Ecken des Nori-Blatts zu einem Paket einschlagen.
  10. Gegebenenfalls das Papier mit etwas Wasser befeuchten, damit es besser klappt.
  11. Vor dem Servieren einmal in der Mitte durchschneiden.
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Onigirazu sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch super lecker.

Ich habe zu den Sushi-Sandwiches einen Dip aus Tahini mit Zitronensaft, Olivenöl, Sojasauce und einem Spritzer Kokosblütenzucker serviert. Die Sushi-Sandwiches schmecken aber auch fantastisch mit Sojasauce oder einer scharfen Asiasauce.

Lissi liebt: Warum ich Onirigazu so liebe? Na, weil die Möglichkeiten, wie man die Sandwiches belegen kann, unbegrenzt sind. Ich habe sogar schon Varianten mit Tomate und Käse gesehen – davon aber bisher meine Finger gelassen. Stattdessen kombiniere ich gern noch Sesam, frischen Rotkohl oder Karotten miteinander. Habt ihr andere Lieblingskombinationen? Dann lasst es mich wissen!

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4 Kommentare zu Lissi liebt: Onigirazu – vegetarische Sushi-Sandwiches

  1. Donna 3. Juli 2017 um 15:51 #

    Hi Aline, danke für den Tipp. Das sieht sehr lecker aus und wird nachher direkt mal ausprobiert. Vielleicht gefällt dir ja auch mein Rezept zum Basenfasten: https://www.vivado.com/blog/basenfasten-die-richtigen-rezepte-zum-starten/.

    LG
    Donna

  2. Eileen 2. Juli 2017 um 10:22 #

    Das ist eine tolle Idee, besonders das erste Rezept scheint besonders leicht nachzumachen zu sein. Toller Mittagssnack! Meinst du, dass die Sushi-Sandwiches ein paar Tage im Kühlschrank halten, bzw. was hast du für Erfahrungswerte?
    Viele Grüße

    • Aline Prigge
      Aline Prigge 3. Juli 2017 um 8:51 #

      Liebe Eileen,

      Es freut uns sehr, dass dir die Sandwiches gefallen.

      Ich habe die Sandwiches luftdicht verpackt in einer Tupperbox auch 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt. Das sollte eigentlich kein Problem sein, um sicher zu gehen, mach aber unbedingt noch eine Geruchsprobe.
      Am besten schneidest du sie dann vorher nicht auf, sondern erst direkt bevor du sie isst und tust auch erst dann Sauce (falls du eine dazu essen möchtest) dazu.

      Viele liebe Grüße
      Aline

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