First Food

Saisonkalender: Juni

Wisst ihr auswendig, was es gerade Saisonales auf dem Wochenmarkt zu kaufen gibt? Nein? Dann seid ihr bei unserem Saisonkalender genau richtig! Der verrät euch, was ihr im Juni frisch und saisonal auf dem Markt bekommt.

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Welches Obst und Gemüse wird diesen Monat geerntet? Was kann ich guten Gewissens kaufen, wenn mir Regionalität und Nachhaltigkeit am Herzen liegen? Wen diese Fragen des Öfteren plagen, der ist in dieser Rubrik genau richtig: Immer am Anfang des Monats findet ihr hier die Lebensmittel, die es jetzt frisch auf dem Markt zu kaufen gibt.

Unsere Lieblinge im Juni:

Erbsen:

Grün, rund, zart und klein kommt eine der populärsten Gemüsesorten Deutschlands daher: die Erbse. Von Juni bis August lässt sich die Hülsenfrucht frisch und mit festen Kugeln in der Schote kaufen. Hierzulande wird sie als Frischgemüse angebaut und lässt sich in bis zu 250 verschiedene Sorten aufteilen. Die Sorten unterscheiden sich ganz nach Erntezeit, Größe, Form und Farbe. So kommen die Kugeln in weiß, gelb, grün, grau und sogar marmoriert daher. Zu den beliebtesten Sorten gehört die Viktoria-Erbse, die verhältnismäßig wenig Schale und viel Stärke besitzt. Ein hoher Stärkegehalt lässt die Erbsen besonders schön mehlig beim Kochen werden. Roh sollten die Hülsenfrüchte nicht oder nur in sehr kleinen Mengen verzehrt werden, da sie Hämagglutinine enthalten. Diese sorgen im Körper für eine Verklumpung von Proteinen mit roten Blutkörperchen, weshalb man eine größere Aufnahmemenge vermeiden sollte.

Frische Erbsen eignen sich nicht für eine lange Lagerung, maximal 3 Tage bleiben sie im Kühlschrank frisch. Wenn man sie, noch in den Schoten, in ein feuchtes Tuch wickelt und im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt, bleiben sie noch etwas länger frisch.

Erbsen sind, wie alle Hülsenfrüchte, ein wunderbarer Eiweißlieferant für Vegetarier und Veganer. Auch als Quelle für Vitamin B1, Vitamin C und Eisen sind die grünen Kugeln die richtige Wahl. Sie überzeugen nicht nur klassisch kombiniert in einem Möhren-Erbsen-Gemüse, auch als Püree mit Spargel glänzen die Proteinlieferanten oder auch mal ausgefallen als Guacamole auf einem Bohnen-Burger können die grünen Kugel überzeugen.

Stachelbeeren:

Auch als Heckenbeere, Krausbeere oder Klosterbeere bekannt, kommen die weltweit gut 500 verschiedenen Stachelbeer-Sorten meist in grün-weiß, gelb oder rot daher. Ihr weiches, saftiges Fruchtfleisch, mit den unzähligen, kleinen Kernen, umgeben von der dicken Schale, macht die Stachelbeere so einzigartig. Entgegen vieler Vorurteile sind Stachelbeeren nicht unbedingt sauer, sondern werden mit fortgeschrittenem Reifegrad sogar eher süß. So sind sie nach den Weintrauben als einheimische Beeren auf den zweiten Platz, was den Fruchtzuckergehalt angeht. Ihr hoher Gehalt an Pektin und Schleimstoffen (aus den Kernchen) und ihr Anteil von Wein-, Apfel- und Zitronensäure machen Stachelbeeren sehr gut verdaulich.

Als einziges heimisches Beerenobst findet bei Stachelbeeren die Grünpflücke im Mai statt. Das heißt, dass die Beeren dabei gerade mal ein Drittel ihrer eigentlichen Größe erreicht haben. Die noch grünen Früchte eignen sich im noch unreifen Zustand besonders gut für die Lebensmittelindustrie, da sie so leichter zum Kochen von Marmeladen, Säften oder Sirups verwendet werden können. Von Juni bis Ende August werden die Stachelbeeren dann vollreif verkauft.  Je größe reife Stachelbeeren sind, desto süßer sind sie. Meistens werden Stachelbeeren in Schalen oder lose verkauft. Lose Beeren haben den Vorteil, dass man sicher stellen kann, dass die Früchte prall und unverletzt sind.

Lagern lassen sich unreife Stachelbeeren gekühlt 2 Wochen. Vollreife sollten besser innerhalb von 3-4 Tagen verbraucht werden.

Ob klassisch im Kompott auf dem Milchreis oder in einer raffinierten Johannisbeer-Stachelbeer-Tarte: Stachelbeeren sind wunderbar vielseitig und lecker!

Radieschen:

Ein typisch deutsches Gemüse? Falsch gedacht! Die Heimat der kleinen Knolle liegt eigentlich in Asien, wo sie lange als Zierpflanze in japanischen und chinesischen Gärten gehalten wurde. Vor gut 500 Jahren schaffte es das Radieschen auch nach Europa und wird dort bis heute angebaut. Dazu gibt es mittlerweile auch verschiedene Sorten. Neben den klassischen, runden Knollen, gibt es längliche mit weißer Spitze oder sogar komplett weiße Radieschen.

Wer beim Einkauf die Wahl hat, sollte stets kleinere Radieschen bevorzugen. Sie sind oft schmackhafter und schön knackig. Außerdem sollte man darauf achten, pralle und saftige Ware mit noch frischem Grün zu kaufen.

Nach dem Kauf solllte man Radieschen innerhalb von 2-3 Tagen verzehren, da sie sonst runzlig werden und auch einen Teil ihrer wertvollen Inhaltsstoffe verlieren. Außerdem sind angewelkte Blätter oftmals auch ein Zeichen für Überlagerung. TIPP: Blätter entfernen, Radieschen waschen und tropfnass in einem kleinen Gefrierbeutel lagern. So bleiben die Knollen etwas länger frisch.

Ob im Salateingemacht oder als Beilage zum veganen Obatztn – Radieschen gehören einfach zur Brotzeit dazu!

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