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Minimalistisch leben: mit diesen 5 Tipps klappt’s!

Wir haben oft zu viel: Zu viele Vorräte, die wir gar nicht alle essen können, bevor sie ablaufen. Zu viel Kleidung, die aus den Schränken nur so herausquillt. Zu viel Arbeit. Zu viele Termine. Zu viel Freizeitstress … Das ist das Leben in einer Welt, die sich so schnell dreht und gerade bei uns sehr von Überfluss geprägt ist. Was das für ein Gefühl erzeugt? Innere Unruhe, Unzufriedenheit und Befangenheit. Nicht besonders zufriedenstellend! Dabei ist es doch so viel erstrebenswerter, sich einfach frei und gut zu fühlen. Genau aus diesem Grund entwickelt sich gerade ein absoluter Gegentrend zum ständigen Konsum und zum verschwenderischen Leben: einfach mal minimalistisch leben.

Unsere Aufgabe: Minimalistischer leben. Foto: Unsplash/ Breather

„Je weniger ein Mensch besitzt, desto unabhängiger ist er von jeglichen Konsumzwängen“, sagt Jürgen Manemann vom Forschungsinstitut der Philosophie in Hannover.

Unsere Aufgabe lautet also: in unserem Alltag lieber mal minimalistisch zu leben. Weniger Neues kaufen, sich von Altem und Unbenutzten trennen und nur noch das besitzen und behalten, das einem wirklich wichtig ist. Also Gegenstände, die man regelmäßig benutzt, die man braucht und die einen wirklich glücklich machen. Klingt gar nicht so schwer! Aber meistens ist es ja doch irgendwie schwierig, sich von der hübschen Bluse zu verabschieden, die man zwar Monate nicht getragen hat, die man sich aber damals so hart erspart hat …

Wir haben 5 einfache Tipps, die euch auf dem Weg zum minimalistischen Leben helfen:

1. Capsule Wardrobe: Konzentriere dich aufs Wesentliche! Sortiere alles aus, was du seit einem Jahr nicht getragen hast. Diese Stücke wirst du sicherlich auch das nächste Jahr nicht anziehen (auch, wenn sie ja eigentlich noch total schön sind), also kannst du dich auch gleich von ihnen verabschieden. Und auch beim neue Kleidung kaufen gilt: Lieber weniger, dafür ausgewählter. Das macht glücklicher und bringt auch deutlich mehr Spaß, sich etwas richtig Schönes, Hochwertiges zu gönnen, das auch nicht jeder hat, anstatt einfach auf Masse einzukaufen, weil es grad so schön günstig ist. Super fair fashion findet ihr zum Beispiel bei Asos Eco Edit, bei Acne, im AvocadoStore und Schuhe und Taschen zum Beispiel bei Avesu oder Le Shop Vegan. Für alle, die sich intensiver mit dem Thema Aufräumen auseinandersetzen wollen, können wir wärmstens das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo empfehlen.

2. Quality instead of quantity: Bewusst und nicht verschwenderisch leben – mit diesem Vorsatz kannst du dir und der Umwelt zugleich was Gutes tun. Im Bereich Ernährung zum Beispiel kochen wir oft so exotisch mit allen möglichen Superfoods, dabei gibt es unsere leckeren, gesunden, vitaminreichen regionalen Zutaten direkt vor unserer Nase. Außerdem ist manchmal auch die Einfachheit beim Kochen, also aus nur mit wenigen Zutaten eine Köstlichkeit zu kreieren, besonders spannend! Perfekter Nebeneffekt: Einfacher leben bedeutet gleichzeitig meist auch weniger Müll erzeugen, bzw. Müll vermeiden, da man einfach weniger Packungen kauft.

3. Collect moments not things: Bevor du zum Wiederholten Male in die Stadt gehst, um wieder und wieder shoppen zu gehen, verbring die wertvolle Zeit doch lieber mit deinen liebsten Menschen! Mit den Engsten zu lachen und sich auszutauschen macht deutlich glücklicher, als das nächste paar Sneaker…

4. Be good to yourself: Achtsam und minimalistisch leben heißt auch, Acht auf sich selbst zu geben. Versuche also mal, nicht alles gleichzeitig zu machen und dich dabei selbst so wahnsinnig zu stressen. Konzentriere dich lieber auf eine Sache und nimm danach erst die nächste in Angriff. Das gilt auch beim Essen: Nicht am Schreibtisch, einfach nebenher futtern, sondern ganz bewusst sich das Mittagessen schmecken lassen.

Close to the nature: Ein Spaziergang wirkt befreiend und tut der Seele gut. Foto: Unsplash/Lukas Budimaier

5. Close to nature: Gönn dir eine Auszeit, einen Moment nur für dich! Eine Auszeit vom Handy, vom PC und vom Fernseher, vom ständig erreichbar-sein. Einfach von allem, das dich unterbewusst in Stress und Unruhe versetzt. Am besten gelingt das in der Natur. Geh also eine Runde joggen oder mach einen kleinen Spaziergang. Das wirkt manchmal wahre Wunder und ist so befreiend, eine Zeit lang einfach mal Handyfrei zu sein. By the way: Wenn du überhaupt darauf achtest, kürzere (oder auch mal etwas längere) Strecken zu laufen, statt das Auto zu nehmen, ist das gut für deine Gesundheit, für deinen Geldbeutel und vor allem für die Umwelt. Und gleichzeitig  ist das auch mit einer der leichtesten Punkte, um ein bisschen mehr zum minimalistisch leben.

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2 Kommentare zu Minimalistisch leben: mit diesen 5 Tipps klappt’s!

  1. Sandra 21. Februar 2017 um 19:48 #

    Wie wahr, wie wahr! Schöner Artikel. Meine Erfahrung ist auch, dass es mir viel besser geht, seit ich ein paar Dinge und Gewohnheiten in meinem Leben entrümpelt habe.
    Ich habe auch kürzlich meine Gedanken zum Thema Minimalismus zusammengeschrieben.

    http://frog-post.com/minimalismus-was-wirklich-ueberfluessig-ist

    Liebe Grüße und weiter so!
    Sandra

    • Teresa Lehner
      Teresa Lehner 22. Februar 2017 um 11:52 #

      Liebe Sandra,

      wie schön! Das freut uns. Spannender Artikel! Danke für den Tipp.

      Liebe Grüße,

      Teresa

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