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Lissi liebt: Frühstück mit Canihua, dem neuen Superkorn

Aus so ziemlich jeder zweiten Buddha-Bowl strahlt uns Quinoa, Chia, & Co. entgegen. Jetzt erobert aber einen neues Superkorn die Food-Szene: Canihua. Die kleinen braunen bis schwarzen Körner, die ihren Ursprung in den südamerikanischen Anden haben, sind auch unter dem Namen Kaniwa und Qaniwa bekannt. Unten erfahrt ihr, warum das nussige Superfood zu Recht in aller Munde ist sowie ein Früchtsücksrezept mit Canihua. Viel Spaß beim Nachkochen!

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Meine Frühstücks-Bowl mit Canihua mit Apfel, Banane, Heidelbeeren und Erdbeeren. Die müsst ihr unbedingt probieren.

Südamerikanisches Superfood

Der Canihua zählt wie das Quinoa-Korn zu den Fuchsschwanzgewächsen. Und auch sonst haben die zwei Samen viel gemeinsam. Beide werden als „Pseudogetreide“ bezeichent, da sie zwar nicht zur Familie der Geitreidearten (Süssgräser) gehören,  in der Küche aber dennoch ähnlich wie diese eingesetzt werden. Canihua ist jedoch viel kleiner als Quinoa, weswegen er oft als „Baby-Quinoa“ bezeichnet wird. Außerdem sind die Canihua-Samen rund und braun bis schwarz. Sie schmecken nussig und sogar einw enig nach Schokolade. Mich erinnern die Samen außerdem an Mohn. Nicht nur wegen ihrer Grüße, sondern auch geschmacklich.

Die südamerikanischen Samen sind reich an Kohlenhydraten (55 pro 100 g)und daher für Sportler echte Energiespender. Aufrgrund ihrer vielen Ballaststoffe (12 pro 100 g) werden die Kohlenhydrate aber langsamer aufgenommen und treiben somit den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr nicht so schnell in die Höhe. Pro 100 g enthält Canihua außerdem 16 g pflanzliches Eiweiß und wirken deshalb Proteinmangel entgegen. Außerdem sind sie reich an Eisen.

In der Küche können die Cabihua-Samen ganz vielfältig verwendet werden. Zum Beispiel als Canihua-Pops. Dafür werden die Samen für kurze Zeit ohne Öl in eine Pfanne gegeben und wie Popcorn zum „Poppen“ gebracht. Ein Deckel hilft, dass die Samen nciht aus der Pfanne hüpfen. Dazu können sie wie Quinoa mit Wasser gekocht werden oder zu Mehl gemahlen. Unten  habe ich für ein Porridge-Rezept aus Canihua.

In den deutschen Supermärkten ist der kleine Bruder vom Quinoa noch nicht ganz so gut zu finden. Für mein Rezept wurde mir von dem Online-Shop „MySuperfood“ die Canihua-Samen zur Verfügung gestellt. Mit den Körnern hab ich dann eine Art Frühstücksporridge mit Früchten für euch kreiert. Das Rezept dazu findet ihr unten.

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Die kleinen braunen bis schwarzen Könrchen erobern gerade die Food-Szene und machen Quinoa, Chia & Co. Konkurrenz. (Foto: www.mysuperfood.de)

 

Zutaten für 2 Portionen Canihua-Bowl:

120 g Canihua
200 ml Sojamilch
4 EL Ahornsirup
1 EL Zimt
1 Apfel
1 Banane
20 g Heidelbeeren
20 g geröstete Mandelsplitter
Minze zum Garnieren

Und so wird die Canihua-Bowl gemacht:

  1. Den Canihua mit der Mandelmilch in einen Topf geben.
  2. Für ca. 15 Minuten leicht köcheln, dabei regelmäßig umrühren. (Nach Bedarf Sojamilch nachgeben)
  3. Den Canihua vom Herd nehmen. Zimt und Ahornsirup unterühren und für 10 Minuten ziehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Apfel und die Banane in Stückchen schneiden.
  5. Den Canhiua auf zwei Schüsseln verteilen und mit den Früchten, Mandelsplittern und der Minze garnieren.

Zubereitungszeit: 30 Minuten

✓ glutenfrei
✓ vegan

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Danke nochmal an MySuperfoods für das tolle Canihua!

Lissi liebt:

Mir gefällt an den kleinen Körnchen besonders, dass sie wirklich nach Schokolade schmecken. Natürlich nicht extrem, aber einen Hauch! Um den Geschmack noch zu intensivieren, würde ich 2 EL Kakao hinzuegben. Lasst es euch schmecken!

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2 Kommentare zu Lissi liebt: Frühstück mit Canihua, dem neuen Superkorn

  1. ERes 14. Mai 2017 um 10:39 #

    Danke für diesen sehr informativen Beitrag, bisher kannte ich Canihua-Körner auch nicht. Wenn die Körner einen leicht schokoladigen Geschmack haben, eignen sie sich vielleicht auch als Dessert-Zubereitung? Zum Beispiel mit Kokosmilch. Freue mich schon, diese bald auszuprobieren.
    Wünsche Dir noch einen schönen Sonntag !

    • Teresa Lehner
      Teresa Lehner 15. Mai 2017 um 9:27 #

      Hallo lieber ERes,

      freut uns sehr, dass Dir der Beitrag so gut gefallen hat. 🙂
      Ja, das ist eine tolle Idee! Sag uns gerne bescheid, wie du Canihua letztendlich verwendet hast und wie es dir geschmeckt hat!:)
      Liebe Grüße,
      Teresa

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