First Food

Lissi liebt: Essen nach Körpergefühl

Ich will es gar nicht leugnen: Ja, ich bin ein Foodie! Ich esse gerne, ich esse gerne gut und meistens leider auch zu viel. Aber was soll ich sagen…meine Oma sagt immer zu mir: „Dir schmeckts halt, ge?“. Genau so ist es. Essen ist für mich eine unheimlich vielseitige Leidenschaft und viel mehr als bloße Nahrungsaufnahme. Wenn ich gemeinsam mit meinen Freunden oder der Familie koche und dann am Tisch bei einem guten Glas Wein gemeinsam genießen kann…Es gibt nichts Schöneres für mich! Dabei hat die ganze Sache leider nur einen Hacken: Es bleibt meist leider nicht bei einem Teller Pasta, es werden schnell zwei…danach noch ein Eis oder etwas Schoko, ein paar Gläser Wein...und dann wundere ich mich jedes Mal, wenn ich vollgefressen auf dem Stuhl hänge und zu nichts mehr zu gebrauchen bin. Natürlich ist das nicht jeden Tag so. Aber sagen wir es mal so: Ich gönne mir schon gerne mal was! 😉

Da aber nun wieder mal der Sommer ansteht, macht man sich ja schon, wie jedes Jahr, Gedanken zu seiner Figur. Ich bin jedoch absolut kein Fan von Diäten. Denn die hält man dauerhaft sowieso nicht durch. Deshalb war ich total fasziniert, als ich vor ein paar Wochen ein Interview mit dem Ernährungswissenschaftler Thomas Frankenbach über das Thema „Sommatische Intelligenz“ führen durfte.

„Sommatische Intelligenz“ ist eine Ernährungsform, bei der man lernt, sich beim Essen wieder auf seine Körpersignale zu besinnen. Man lernt, wieder zu merken wann man wirklich satt ist, isst bewusster und erkennt, welche Lebensmittel einem gut tun und welche eben nicht. Eine Fähigkeit, die wir in unserer heutigen Gesellschaft, vor allem wenn man so gerne isst wie ich, schnell verlernt. Das Beste ist aber: Bei der intuitiven Ernährung geht es nicht um Verbote, Verzicht oder Diät. Alles ist erlaubt! In Maßen.

Nach dem Artikel habe ich mich noch weiter zu dem Thema informiert und dann einfach mal angefangen die kleinen Übungen in meinen Alltag einzubauen. Und ich will es gar nicht beschönigen, der Anfang war hart und auch bis heute verlangt es natürlich Willensstärke und Disziplin, aber ich habe es mit ein paar einfachen Übungen geschafft, wieder mehr in mich hineinzuhören. Ich merke heute eher, wann ich satt bin und esse bewuster. Dabei verbeite ich mir aber absolut nichts. Bei meinem Teller Pasta handhabe ich es jetzt zum Beispiel so, dass ich nach dem ersten Teller erstmal ein paar Minuten warte. Wenn ich dann noch hunger habe, hole ich mir noch etwas. Meistens bin ich dann aber schon papp satt.

Und da ich total begeistert bin, wie gut mir diese neue Ernährungsweise tut, möchte ich heute die Tipps und Tricks von Thomas Frankenbach mit euch teilen. Probiert es einfach mal aus!

Mit diesen 5 Tipps lernt ihr beim Essen wieder mehr auf euren Körper zu hören:

1. Zur Ruhe kommen: Mit Meditation, Yoga oder autogenem Training könnt ihr lernen eueren Körper wieder besser wahrzunehmen.

2. Bewusst machen: Versucht vor einer Mahlzeit einfach mal einen Moment in euch zu gehen, inne zu halten und euch bewusst zu machen, dass es nicht selbstverständlich ist, etwas zu essen. Dieses Ritual stärkt das Bewusstsein für das Essen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch im nächsten Moment maßlos vollstopft, ist viel geringer.

3. Langsam essen: Viele Menschen essen über ihre Bedürfnisse hinaus, weil sie während der Mahlzeit mit dem Kopf woanders sind. Deshalb kann es helfen, auch während des Essens alle paar Minuten Pause zu machen, einen Moment durchzuatmen und zu fühlen, wie satt man schon ist.

4. Nicht verzichten: Das hört sich im ersten Moment komisch an. Aber wenn man sich etwas zu lange oder zu streng verbietet, sich die Gelüste darauf immer mehr anstauen, dann entladen sie sich irgendwann und man isst maßlos in sich hinein. Deshalb solltet ihr Gelüsten lieber auch mal nachgeben. Wichtig dabei: In Maßen genießen. Also mit nur einem kleinen Stück Schokolade oder einem kleinen Glas Wein zum Beispiel.

5. Am Ball bleiben: Veränderungen brauchen Zeit. Bei manchen geht es schnell, bei anderen braucht es hingegen Monate. Deshalb ist es wichtig immer weiter an sich zu arbeiten und nicht zu schnell wieder aufzugeben.

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