First Food

Li-La-Leinöl

Leinöl … Mmmh, das schmeckt so … leicht, frisch und vor allem so nussig!

Ob ganz klassisch über Pellkartoffeln mit Quark, über den verschiedensten Salaten oder aber über’m Müsli:
Leinöl sticht heraus, es ist charakteristisch. Es ist oft das geschmackliche gewisse Etwas.

Und btw: gesund ist es auch noch! Mit seinem super hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren kann ein Fett-Ungleichgewicht, das entsteht, wenn man zu viele Omega-6-Fettsäuren isst, ausgeglichen werden.

Leinöl wird aus den goldenen Leinsamen gewonnen

Leinöl wird aus den goldenen Leinsamen gewonnen

 

Früher habe ich mindestens einen Esslöffel Leinöl jeden Morgen unter mein Müsli gemischt, aber in den letzten Jahren ist es bei mir unerklärlicherweise etwas in Vergessenheit geraten. Am Wochenende habe ich es endlich durch Zufall wiederentdeckt und weil es gar so lecker ist, setze ich das feine Öl zukünftig unbedingt wieder öfter auf meinen Speiseplan.
Zum Beispiel bei meinem Rezepttipp: Karottensalat mit Zitrone und Leinöl.

 

Rezepttipp: Karottensalat mit Zitrone und Leinöl.
Schmeckt sehr lecker und ist auch noch so schön farbenfroh.

 

Karottensalat mit Zitrone und Leinöl

Karottensalat mit Zitrone und Leinöl

Karottensalat mit Zitrone und Leinöl

Karottensalat mit Zitrone und Leinöl

Und so geht’s für eine Person:

Zutaten

1 Karotte
Saft einer halben Zitrone
Leinöl
gemahlene Vanille
Blumensalz
frisch gemahlener Pfeffer

Die Karotte fein raspeln. Mit Zitronensaft vermischen. Großzügig mit Leinöl überträufeln.
Salzen und pfeffern. Etwas Vanille darüber mahlen.

So schnell, so einfach, so lecker – guten Appetit!

 

Um das Öl zu gewinnen, werden die goldenen Leinsamen heiß oder kalt gepresst. Schonender, und deswegen deutlich besser, ist die kalte Pressung. Die Nährstoffe gehen nicht verloren.
Am ehesten findet man möglichst naturbelassene (Bio-) Leinöle über die Hersteller direkt wie zum Beispiel das Lausitzer Leinöl. Das Lausitzer Leinöl ist sogar eine geografisch geschützte Angabe, denn das Öl aus der Ölmühle in Hoyerswerda durchaus ist das Bekannteste. Bereits seit 1924 erfolgt dort die Herstellung traditionsgemäß.
Aber auch im Reformhaus, oder im gut sortierten Supermarkt gibt es Leinöl meist im Sortiment.

Zum Kochen eignet sich das Öl zwar nicht, erhitzen sollte man es lieber nicht, aber auf kalten Speisen macht es sich doppelt gut.

Nur Achtung: Leinöl wird ziemlich schnell bitter. Das liegt am hohen Gehalt der Omega-3-Fettsäuren. Es oxidiert stark beim Kontakt mit Luft und wird deswegen leicht ranzig. Am besten sollte das Öl deswegen nur in kleinen Mengen gekauft und richtig gelagert werden: Kühl und dunkel im Kühlschrank. Wenn es geht sogar im Tiefkühlfach. Kein Problem, denn Leinöl hat einen ziemlich niedrigen Schmelzpunkt und wird deswegen auch bei eisigen Temperaturen nicht fest.

Tipp: Falls das Öl doch mal bitter schmecken sollte, schmeißen Sie es nicht gleich weg, dafür ist es selbst dann noch zu schade! Pflegen Sie damit einfach Ihr Holz. Das bekommt dadurch einen besonders schönen goldenen Glanz.

 

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6 Kommentare zu Li-La-Leinöl

  1. Sandra 18. Juni 2017 um 18:37 #

    Hab dieses kleine Rezept neulich ausprobiert und geliebt. Seither recherchiere ich Leinöl und bin durch den Wind, dass ich diese Zutat noch nie benutzt habe <3

  2. Johanna 31. Dezember 2016 um 11:45 #

    Genau wonach ich gesucht habe! Danke für das Rezept mit Leinöl!

    Ich bin es ein wenig Leid geworden mein Leinöl jeden Tag pur einzunehmen und da ich dann auch bald zu viel von Quark mit Pellkartoffeln hatte, war ich nun auf der Suche nach anderen Rezeptquellen.

    Den Karottensalat werde ich gleich heute Mittag mal ausprobieren 🙂

  3. Florian 19. April 2016 um 18:37 #

    Hallo,
    super Beitrag danke für die nützlichen Tipps! Hab letztens das Rezept mit den Karotten ausprobiert und es war sehr lecker und vor allem mal was anderes! Ich benutze momentan das Leinöl von Manako und bin damit sehr zufrieden (wird auch hier im Test sehr gut bewertet: http://leinoel-test.de), welches Leinöl verwendest du am liebsten?
    Liebe Grüße

  4. Sonja 25. November 2015 um 10:01 #

    Liebe Constanze,
    danke für deine wertvollen Tipps. Das man Leinöl auch in Salaten verarbeiten kann, war mir bis zu deinem Beitrag gar nicht so bewusst. Bei mir kam es lediglich ab und an ans Müsli.
    Nun wollte ich gerne dein Karottensalat-Rezept ausprobieren und habe mal bewusst nach Anbietern gesucht, die Leinöl in Bio-Qualität (kalt gepresst) anbieten. So viele gute gibt’s da leider nicht. Im Supermarkt findet man oft nur das raffinierte, billigere Öl. Ich werde mal online bei MeineÖle (https://www.meineoele.de/leinoel) bestellen. Bin gespannt, ob es so gut ist, wie das aus der Ölmühle in Hoyerswerda, die du erwähnt hast.
    Liebe Grüße

Trackbacks/Pingbacks

  1. Haferflocken Frühstück: Warmes Apfel Crumble mit Leinöl | I-like-shoes - 2. Januar 2016

    […] Noch ein Superfood!!! Leinöl ist ein richtig guter Lieferant für Omega-3 Fettsäuren. Viele Sportler nehmen ja diese Fischölkapseln, um ihren Bedarf an Omega-3 Fettsäuren zu decken und Leinöl ist hier eine tolle Alternative. Geschmacklich gibt es hier krasse Unterschiede, da sollte man wirklich auf ein qualitativ hochwertiges Bio-Öl setzen! Der Geschmack ist dann leicht nussig und sehr sanft. Ich mag das wirklich gerne und rate jedem es mal auszuprobieren! Einen schönen Post zum Thema Leinöl findet ihr auch auf slowly-veggie-blog.  […]

  2. Topinambur, die tollen (Fasten-) Knollen zum Abnehmen - 1. April 2015

    […] weil sie mir bestens munden und weil sie in der Küche – ähnlich wie sonst eigentlich nur noch Kartoffeln – ganz besonders vielseitig sind. Sie schmecken als Rohkost, einfach nur gesäubert und grob […]

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