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Kleines Paradies: ein Ausflug auf die Insel Ven

Weites Land, herrliche Sandstrände, süße Städte: Schweden ist eine absolute Traum-Destination! Unser Geheimtipp: die Insel Ven. Wie man dorthin kommt und warum sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, erzählen wir euch hier!

Eine traumhafte Landschaft und himmlische Ruhe - das bietet die Insel Ven

Eine traumhafte Landschaft und himmlische Ruhe – das bietet die Insel Ven

Die Insel ist klein und überschaubar, trotzdem gibt es viel zu entdecken

Die Insel ist klein und überschaubar, trotzdem gibt es viel zu entdecken

Nördlich der Öresundbrücke, zwischen Schweden und Dänemark, liegt Ven. Auf rund acht Quadratkilometern wohnen hier 360 Menschen. Sobald man mit der Fähre übergesetzt ist, erwarten einen hier grüne Dünen, ein wundervoller Ausblick aufs Meer und Natur pur! Einmal rund um die Insel sind es nicht einmal zwölf Kilometer, aber auch wenn sich hier im Hochsommer (die Hochsaison ist im Juli und August) Touristen tummeln, findet sich immer ein ruhiges Plätzchen. Das ist Erholung pur! Das Beste: Ven ist sowohl von Malmö als auch von Kopenhagen nur einen Katzensprung entfernt, also ideal für einen Tagesausflug.

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison ist im Juli und August, aber viele Geschäfte fangen schon Ende April langsam an, ihre Pforten zu öffnen. Wenn man es möglichst einsam und trotzdem mit etwas Glück sonnig haben möchte, ist es zum Beispiel unter der Woche im Mai ideal. Im Herbst und Winter haben leider viele Geschäfte geschlossen.

Anfahrt

Das Abenteuer beginnt schon mit der Anreise: Ven erreicht man mit der Fähre. Traumhaft ist die Überfahrt vom schwedischen Festland, also von der Stadt Landskrona aus, denn hier hat man einen herrlichen Blick auf die wirklich imposante Öresundbrücke. Die Fähre von Landskrona braucht ungefähr eine halbe Stunde, von der Kopenhagener Hafenpromenade Havnegade muss man ca. 90 Minuten rechnen.

Auf geht's! Schon allein die Überfahrt auf der Fähre ist ein kleines Abenteuer

Auf geht’s! Schon allein die Überfahrt auf der Fähre ist ein kleines Abenteuer

Fortbewegung auf der Insel

Schon wenn man auf den Fahrradverleih zugeht, kann man es erahnen...

Schon wenn man auf den Fahrradverleih zugeht, kann man es erahnen…

... ein Meer an Fahrrädern!

… ein Meer an Fahrrädern!

Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, dass es sowohl einen Bus als auch einen Taxiservice auf Ven gibt. Allerdings gibt es wirklich nur eine wahre Fortbewegung auf der Insel: mit dem charakteristischen gelben Fahrrad. Verlässt man die Fähre und geht ca. 200 Meter den Berg hinauf, blickt man direkt über ein Meer von über 1200 Fahrrädern, die man hier für rund 90 Kronen, also ca. 10 Euro pro Tag, mieten kann. Schlichte Hollandräder, Mountainbikes, Tandems, Räder mit Kindersitz und sogar mit Hundekörbchen – hier ist wirklich für Jeden gesorgt! Und gerade direkt an den Küsten bieten die Radwege einen traumhaften Ausblick, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Essen

Traditionell isst man in Schweden die heißgeliebten Kanelbullar zum Fika, also zur Kaffeepause am Nachmittag. Aber wenn man schon mal Urlaub hat, darf man sie eigentlich auch zum Frühstück, zum Mittag und immer mal wieder zwischendurch essen. Direkt am Fähranleger gibt es das Café , dort unbedingt die Zimtschnecken probieren!

Generell gibt es auf der Insel überall ordentlich Proviant. Das Beste: Hier wird sehr viel Wert auf regionale, handgemachte Produkte gelegt. Auf keinen Fall entgehen lassen darf man sich das Café Pumpans. Hier gibt es vegetarisches Essen, hauptsächlich in Bio-Qualität. Unbedingt die Pizza probieren!

Trinken

"Spirit of Hven" ist eine der kleinsten Destillerien der Welt

„Spirit of Hven“ ist eine der kleinsten Destillerien der Welt

Rock, Disco oder Jazz - je nach Sound verändert sich die Struktur des Whiskey. Das Experiment läuft insgeamt drei Jahre, schon jetzt, nach dem ersten, konnte man Veränderungen feststellen. Faszinierend!

Rock, Disco oder Jazz – je nach Sound verändert sich die Struktur des Whiskey. Das Experiment läuft insgesamt drei Jahre, schon jetzt, nach dem ersten, konnte man Veränderungen feststellen. Faszinierend!

Das Trinken verdient auf Ven einen eigenen Punkt. Denn während die Insel Anfang des 20. Jahrhunderts hauptsächlich für ihre hochwertige Ziegelproduktion bekannt war, werden viele Besucher heute von der Destillerie Spirit of Hven angelockt. Hier werden Vodka, Gin und Aquavit hergestellt – von dem erste Arbeitsschritt bishin zu den Glasflaschen alles unter einem Dach. Die Zutaten sind biologisch angebaut, im hauseigenen Labor wird die Herstellung genau überwacht. Witzig: Ausgewählten Whiskey-Fässern wird Musik vorgespielt – das soll nachweislich die Struktur der Flüssigkeit verändern.

Erleben

Die ruhige Landschaft ist dieal zum Entspannen – hier kann man Stunden damit verbringen, einfach rumzufahren, bei gutem Wetter kann man sich an den Strand legen und gemütlich aufs Meer schauen. Ab und an wird die Landschaft von kleinen Ortschaften, beeindruckenden Kirchen oder Leuchttürmen unterbrochen. Außerdem gibt es ein Museum, in dem an Tycho Brahe erinnert wird – ein bedeutender Astronom, der im 16. Jahrhundert auf Ven lebte. Sein Obversatorium kann man auch besichtigen.

Schlafen

Süß: In den kleinen Hütten können bis zu 4 Personen schlafen

Süß: In den kleinen Hütten können bis zu 4 Personen schlafen

Wer mehr als einen Tagesausflug machen möchte, kann hier auch übernachten. Die bereits erwähnte Destillerie Spirit of Hven bietet zum Beispiel Hotelzimmer. Weitere Übernachtunsgmöglichkeiten findet ihr hier. Dieses Jahr hat außerdem der einzige Campingplatz Vens unter neuer Führung neu eröffnet. Hier kann man sein eigenes Zelt mitbringen oder sich eine der süßen Cabins mieten. Der Campingplatz liegt direkt zwischen Meer und Wald – vor allem für Familien perfekt!

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