First Food

Perfekter Frühstart: Orangenmarmelade

geschälte Orangen, Zesten, sterile Marmeladengläser, Orangensaft und -filets

geschälte Orangen, Zesten, sterile Marmeladengläser, Orangensaft und -filets

Was für andere der geliebte Sundowner im Sommer ist, ist für mich Orangenmarmelade im Winter – natürlich selbstgemacht. Spätestens, wenn ich die Königin aller Zitrusfrüchte, nämlich Blutorangen im Bio-Markt entdecke, muss ich an den Herd. In Kombination mit frischgebackenen Franzbrötchen ist diese Marmelade einfach ein unschlagbarer Garant für ein wirklich perfektes Frühstück und somit den besten Start in den Tag.

Dies ist mein Rezept:

3 kg Orangen (hier Moro-Blutorangen und Navel gemischt)

1 kg Bio-Orangen

600 g Gelierzucker (1:3)

1 Schuss Angel d’Or (mallorquinischer Orangenlikör, ersatzweise Cointreau)

 

Und so wird selbst gemachte Orangenmarmelade gemacht:

7-8 mittelgroße Marmeladengläser mit Twist Off-Deckeln durch Auskochen sterilisieren und zusammen mit Marmeladentrichter und Schöpfkelle auf der Arbeitsfläche neben dem Herd bereitstellen.

3 kg Orangen mit einem scharfen Messer kappen und rundherum die Schale mitsamt der weißen Innenhaut abtrennen. Anschließend die Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herauslösen, den Saft auffangen und die übrig bleibende Orange kräftig ausdrücken.

Von den Bio-Orangen die Schale mit einem Zestenreißer lösen und den Saft der Orangen zu der bisherigen Filet- und Saftmischung geben. Mit 1:3 Gelierzucker versehen, einen Schuss Orangenlikör hinzufügen und alles aufkochen.

Nach vier Minuten sprudelnden Kochens die Hitze reduzieren, und die Marmelade direkt abfüllen.

Ein feuchtes Tuch unter den nach und nach zu befüllenden Gläsern hilft zu verhindern, dass die Gläser in Kontakt mit der kochenden Marmelade springen. Direkt nach dem Befüllen die Gläser für mindestens 10 Minuten auf den Kopf stellen. Nach Belieben mit hübschen Etiketten versehen oder einfach beschriften.

Die Ausbeute wärmt die Seele schon, wenn man sie wie ich bei Schnee und Eis im Gegenlicht eines sonnigen Nachmittags betrachtet. Schürt auch bereits etwas die Sundowner-Vorfreude. Und wer ein ganz großes Herz hat, der verschenkt ein paar Gläser, denn – wie wir ja alle wissen – geteilte Freude ist doppelte Freude!

 

Das leckere Ergebnis

Das leckere Ergebnis

 

 

 

 

 

 

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