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Mehr als kalter Kaffee: Cold Brew

Habt ihr schon mal versucht, Kaffee kalt aufzubrühen? Was ein bisschen verrückt klingt, ist aktuell ein riesen Trend – und schmeckt richtig gut! Wir verraten euch, wie man den sogenannten Cold Brew Coffee herstellt, was das Besondere daran ist und welche coolen Drinks ihr daraus zaubern könnt!

So einfach ist es, den trendigen Cold Brew selber zu machen! (Quelle: iStock.com/ agrobacter)

So einfach ist es, den trendigen Cold Brew selber zu machen! (Quelle: iStock.com/ agrobacter)

Cold Brew selber machen: So geht’s

Der kalte Kaffee ist ganz einfach angesetzt, er braucht nur ein bisschen Zeit. Für ca. 500 ml Cold Brew braucht ihr 100 g gemahlenen Kaffee, ein großes, verschließbares Glas und einen ganz normalen Kaffeefilter. Zunächst gebt ihr den Kaffee in das Glas und gießt dann 500 ml handwarmes Wasser an. Alles gut umrühren, das Glas verschließen oder gut abdecken und in den Kühlschrank stellen. Während der Kaffee zieht, entwickeln sich seine typischen Aromen. Das dauert rund acht Stunden, am besten aber lasst ihr den Cold Brew zwölf Stunden ziehen. Sobald die Wartezeit rum ist, gießt ihr die Flüssigkeit vorsichtig durch den Filter in ein anderes Gefäß ab.

Das Beste: Die dabei entstandenen 500 ml Kaffee sind wie ein Konzentrat, das heißt, ihr habt ordentlich etwas davon. Gut verschlossen hält sich das Konzentrat bis zu zwei Wochen im Kühlschrank.

Und wie trinkt man den Cold Brew jetzt? Ganz einfach! Je nach Geschmack gebt ihr einen Schluck davon in ein Glas und gießt ihn entweder mit eisgekühlter Milch oder einem Nussdrink (wir finden, Mandeldrink passt perfekt) auf. Oder – an kalten Tagen – ihr gebt heißes Wasser dazu. Puristen geben einfach ein paar Eiswürfel dazu. Und wer es ganz ausgefallen mag, zaubert einen Cocktail aus dem koffeinhaltigen Konzentrat.

Perfekt für heiße Tage: Cold Brew aufgegossen mit eiskalter Milch

Perfekt für heiße Tage: Cold Brew aufgegossen mit eiskalter Milch (Quelle: iStock.com/ Premyuda Yospim)

Das sind die Vorteile von Cold Brew

Und warum sollte man sich jetzt so einen kalten Kaffee ansetzen? Das erste Argument: der Geschmack! Denn durch das kalte Aufgießen entstehen nicht die für Kaffee typischen Bitternoten, das Konzentrat hat ein rundes, mildes und harmonisches Aroma. Tatsächlich ist der Geschmack nicht unbedingt vergleichbar mit dem von „normalem“ Kaffee, aber eine willkommene Abwechslung in der Tasse!

Durch die schonende Zubereitung entsteht außerdem ein Kaffee, der sehr bekömmlich ist. Aber Vorsicht: Das ändert nichts am Koffeingehalt, deshalb sollte man das Konzentrat auch immer schön verdünnen oder nur kleine Espressotassen trinken.

Kreative Cocktails

Die Barkeeper der Welt haben Cold Brew schon lange für sich entdeckt! Wir haben hier ein paar Inspirationen für euch und die nächste Party. So hält man garantiert die ganze Nacht durch!

Auf dem Blog a Better Happier St. Sebastian findet ihr ein Rezept für einen cremigen Cocktail mit Bourbon und Cold Brew. Fein!

Ganz klassisch und doch ein bisschen gewagt: Cold Brew zu gleichen Teilen mit einem Wodka-Martini kombiniert. Das hat Stil!

DER Trend-Drink der Stunde bekommt einen besonderen Kick! Gin Tonic schmeckt nämlich noch mal besser, wenn ihr ihn mit einem Schluck Cold Brew verfeinert. Einfach zu gleichen Teilen mit dem Gin einfüllen, mit Tonic aufgießen – Prost!

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